Lust auf neues Leben

Wir sind mitten in der Fastenzeit, die die Chance birgt, vieles los zu lassen und andere Wege zu gehen – näher zu Gott und seiner Schöpfung. Was zählt, ist die innere Bereitschaft aus dem gewohnten Alltag herauszutreten, z.B. durch

Verschwendung fasten:

Nachhaltig ist das Fasten von Verschwendung. Die Verschwendung ist im Alltag der Menschen in wirtschaftlich starken Gebieten allgegenwärtig. Es wird konsumiert, was das Zeug hält. Jeder Bundesbürger wirft im Durchschnitt im Jahr 80 Kilogramm Lebensmittel weg.

Weniger wegzuwerfen geht! – Ein Versuch ist es wert!

Plastik fasten:

Nur ein Bruchteil der anfallenden Kunststoffabfälle wird wiederverwendet. 2017 kamen in Deutschland 5,2 Millionen Tonnen Plastikmüll zusammen und nur rund 15% wurden laut „Plastikatlas“ recycelt.

Weniger Plastikmüll geht! – das eigene Behältnis benutzen oder Einkaufen in Unverpackt-Läden

Auto fasten:

Dies ist gut für unser Klima und die weltweite CO2- Bilanz. Es erfordert allerdings ein Umdenken in puncto Mobilität. Wem es möglich ist, der lässt sein Auto stehen und steigt auf öffentliche Verkehrsmittel um, fährt mit dem Fahrrad oder geht zu Fuß.

Weniger Autofahren geht! – Probieren Sie es aus.

Online-Tipp: www.autofasten.de

Smartphone fasten:

Es geht um das eigene Wohlbefinden. Der Digital Detox ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Diese Form des Fastens ermutigt nicht dauernd auf das Smartphone zu schauen. Jugendliche surfen laut Jugend-Digitalstudie 2019 der Postbank 36 Stunden pro Woche.

Weniger surfen geht! – Die positiven Auswirkungen auf Ihr eigenes Wohlbefinden werden Sie spüren. Ihr Körper und Geist wird es Ihnen danken.

Unachtsamkeit fasten:

Achtsam durch das Leben zu gehen fängt im Kleinen an, z.B. den Mitmenschen und die eigene Umwelt bewusst wahrnehmen. Wer lernen will, sich selbst bewusster wahrzunehmen, der kann versuchen täglich zu meditieren, zu beten und in der Bibel zu lesen.

Weniger unachtsam sein geht! – Die Reaktionen Ihrer Mitmenschen zeigen es Ihnen.

Versuchen wir einen Weg zu gehen, der den Sieg der Liebe und der Versöhnung in allem sieht. Entdecken Sie diese Chancen für sich selbst. Dies wünscht Ihnen

Ihr

Diakon Bernd-Günter M. Barwitzki,ofs